Grenchner Narren starten 2018 durch

Online-Narr (online-narr) on 29.05.2017

«dürästartä» heisst das Motto für die kommenden fasnächtlichen Tage vom 8.-14. Februar 2018. Das «Narrenparlament» konnte aus 76 Vorschlägen auswählen.

«dürästartä» heisst das Motto für die kommenden fasnächtlichen Tage vom 18.-24. Februar 2018. Das «Narrenparlament» konnte aus 76 Vorschlägen auswählen.

Traditionell vor Auffahrt trafen sich die über 20 Stimmberechtigten des Narrenparlaments zur Motto-Kür. Die Aufgabe wurde ihnen dabei nicht einfach gemacht: Via Email, soziale Medien und natürlich aus der Mitte der Versammlung waren nicht weniger als 76 Vorschläge eingegangen, die von Kreativität und Ideenreichtum zeugten.

Am neuen Vizeobernarr Patrick Meier oblag es, die Wahl in einigermassen geregelte Bahnen zu lenken, sind die Närrinnen und Narren doch dafür bekannt, unkonventionell ihre Stimm-Macht auszuüben. Patrick Meier setzte zum ersten Mal in der Geschichte der Vereinigten Fasnachtszünfte Grenchen (VFZ) auf ein digitales Verfahren. In weiser Voraussicht und zum Schutz gegen allfällige Hackerangriffe hatte er aber auch für ein analoges Backup gesorgt, welches von Obergugger Mischu Baier betreut wurde.

Unter den Vorschlägen befanden sich Evergreens wie «et voilà» oder «böimig», das eher dadaistisch wirkende «Nid mou vilech» oder ganz sec «Fünfundzwanzigvierzig».

«Ufaufäu zmitts drin»

Nach mehreren Wahlgängen, wechselnden Koalitionen, Rückkommensanträgen und anderen taktischen Geplänkeln standen sich im Finale drei durchaus valable Vorschläge gegenüber. Das auch lautmalerisch gefällige «Ufaufäu» sowie das die Gemeinschaft betonende «zmitz drinn» mussten sich schliesslich dem dynamischen «dürästartä» knapp geschlagen geben: ein Motto, das bestimmt viel Spielraum für karnevaleske Grosstaten bietet.

Bereits konnte auch der Plakettenkünstler gefunden werden. Mit dem in Grenchen bestens bekannten Mario Castori wird ein vielseitiger Künstler und bewährter Grafiker das in der Schweizer Fasnachts-Landschaft noch immer einmalige Werk erschaffen.

Aufwand hat sich gelohnt

Organisiert wurde der Anlass dieses Mal vom Plauschteam um Oberpläuschler «Wisi» Wisard. Nachdem Obernarr Diego Kummer dazu seine Einwilligung gegeben hatte, verliess man die heimischen Gefilde und begab sich soweit nach Osten, wie es sich für Grenchner gerade noch geziemt: Auf den Anlagen des FC Bettlach wurden die Wahlberechtigten körperlich und mental auf die grosse Aufgabe vorbereitet. Torwandschiessen, Fussball-Crocket, Ballkegeln sowie diverse die Hirnzellen anregende Übungen sorgten dafür, dass alle bereit waren für die nervenaufreibende Ausmarchung. Wie das Resultat zeigt, hat sich dieser Aufwand gelohnt.

 

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